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Lernen beginnt beim Verstehen des ganzen Menschen.

 

Lerntherapie


Die Lerntherapie hat zum Ziel, den Menschen in seiner Selbstwirksamkeit zu stärken, damit er nicht nur besser lernt, sondern sich selbst als kompetent und handlungsfähig erlebt.
Unter Einbezug der Bereiche Heilpädagogik, Psychologie und Neurowissenschaften verfügt die Lerntherapie über ein vierstufiges Handlungskonzept nach Dr. Armin Metzger, dem Begründer der Lerntherapie.


 

Stufe 1: Lernkompetenz

 Lernstand, Lerntechniken, Arbeitsorganisation, Zeitmanagement.

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Stufe 2: Selbstkompetenz

Arbeitshaltung, Selbstständigkeit, Selbstwahrnehmung, Wahrnehmung von Emotionen und Motivationen

Stufe 3: Persönlichkeitskompetenz

Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Ressourcen, Potentiale, Umgang mit Ängsten, Konflikten und Stress

Stufe 4: Beziehungskompetenz

Beziehungssysteme wahrnehmen, sich selbst als Teil im Beziehungsnetz verstehen, Interaktionen

Lernen auf allen Ebenen

Unser Gehirn verarbeitet Gefühle auf mehreren Ebenen – von unbewussten Reaktionen bis hin zu bewusstem Denken. Diese Ebenen sind eng miteinander verknüpft. Der Verstand allein hat nur wenig Einfluss auf unsere Gefühle.

In der Lerntherapie wird deshalb nicht nur auf Techniken und Erklärungen gesetzt. Wirkliche Veränderung entsteht dort, wo Körper, Gefühl und Denken gemeinsam angesprochen werden. Durch  positive Erfahrungen können alte, blockierende Muster neu überschrieben werden.

Beziehung und Lernen

Vertrauensvolle Beziehungen sind keine nette Beigabe – sie sind die neurobiologische Voraussetzung für gelingendes Lernen. In einer sicheren Beziehung schüttet das Gehirn Oxytocin aus, das den Stresspegel senkt und Angst reduziert. Studien zeigen, dass die Qualität der therapeutischen Beziehung den mit Abstand grössten Einfluss auf den Erfolg einer Behandlung hat. In meiner lerntherapeutischen Arbeit bildet deshalb die Beziehung das tragende Fundament: ein Raum, in dem Vertrauen, Wertschätzung und emotionale Sicherheit herrschen.

Emotionen und Lernen

Lernen ist kein rein kognitiver Vorgang. Die Hirnforschung zeigt: Ob und wie wir lernen, wird massgeblich von unseren Emotionen gesteuert. Angst und Stress aktivieren das Alarmsystem im Gehirn (die Amygdala) und blockieren den Zugang zu unserem Wissen – selbst wenn es eigentlich vorhanden ist. Positive Erfahrungen hingegen aktivieren das Belohnungssystem und setzen Dopamin frei, den körpereigenen Motivationsstoff. So entsteht der Antrieb, sich erneut mit Lerninhalten auseinanderzusetzen. Nachhaltige Lerntherapie setzt deshalb nicht nur beim Lerninhalt an, sondern auch bei den Gefühlen, die das Lernen begleiten.

Lernen - nur ganzheitlich möglich

Für wen eignet sich die Lerntherapie?

Lerntherapie eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich in schwierigen Lernsituationen befinden wie zum Beispiel:
 

  • Prüfungsstress und Prüfungsängste

  • Motivationsprobleme

  • Planungs- und Organisationsschwierigkeiten

  • Aufmerksamkeitsprobleme

  • Dyskalkulie/Rechenschwäche

  • ADHS

  • Hausaufgabenprobleme

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Legasthenie/Lese-Rechtschreibschwäche

  • Lernblockade

  • Lernkrisen

  • Überreizung bei Hochsensibilität

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